Sonntag, 17.08.2008
Als ich aufwache, kann ich es kaum fassen: Die Sonne scheint! Zum Frühstück gibt es Muffins, Toast, Tee, Milch. Dann packe ich in Ruhe meine Sachen. Mein Rucksack ist noch nicht wirklich trocken, ebenso meine Jeans. Da es so schön warm und trocken ist, stelle ich mich schon fünf vor um 9 vors Haus und warte auf Ronan und Mo. Wir hatten ausgemacht, dass sie mich um 9 abholen. Allerdings hatte mich Ronan gleich gewarnt: „But remember, I am Irish.“ Soll heißen, Pünktlichkeit sollte ich nicht unbedingt erwarten ^^ Fünf Minuten nach um 9 erhalte ich eine SMS „Don’t worry, we are on our way now“ und muss gleich läscheln…. Noch hatte ich nicht begonnen, mir Sorgen zu machen ^^
Dann sind sie irgendwann da, ich will ins Auto steigen und überall liegen kleine Ampullen mit roter Flüssigkeit rum. Sehr ungewöhnlich. Ronan schiebt alles zur Seite und meint nur „Oh, just Blood Examples“. Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Rossaveal. Da sie am Abend vorher erwähnt haben, eine Fahrradtour machen zu wollen, frage ich, ob ich mitkommen kann und sie haben kein Problem damit. Wir stellen allerdings fest, dass wir auf unterschiedlichen Booten sind, weil wir bei verschiedenen Firmen gebucht haben. Aber auch das ist kein Problem. Wir stehen noch am Pier und Ronan zeigt uns auf der Karte die größte Stadt der Insel. Wir lesen „Kilronan“ und Ronan witzelt „Jepp, Kill me“ und meint dann, dass wir ihn auf der Insel Michael nennen sollen, nicht Ronan ^^
Wir steigen in unsere Boote und los gehts. Die Wellen sind ganz schön hoch, der Wind zerwuschelt meine Haare, ich rieche das Meer, ich atme, ich bin glücklich.
Die beiden Jungs kommen vor mir auf der Insel an und sitzen bereits im Pier House (kleines Café), als ich ankomme. Wir trinken Tee und essen Scone, wärmen uns etwas auf – war ja sehr windig auf See. Ich läschle einfach so, weil ich happy bin hier zu sein. Ronan sieht mich läscheln und fragt, warum ich das tue und ich sage, es sei nix. Dann begeben wir uns ins Hostel, damit ich mir mein Zimmer sichern kann. Ich habe Glück, denn es ist das letzte freie Bett. Ich schaffe meine Sachen hoch, packe alles aus und packe meinen Rucksack wieder mit den wichtigsten Sachen. Als ich rauskomme, regnet es. Wir entscheiden uns trotzdem für die Fahrradtour, Mo und ich nehmen aber noch ein Regencape, was sich als sehr gut herausstellt. Zwar sind wir nach zwei Minuten Fahrt bereits pitschnass (zumindest unsere Hosen), aber es ist ok…. Die Landschaft ist beautiful, gerade mit dem Regen, der über den Feldern und Hügeln liegt und es passt einfach alles…. Es ist gut so, wie es ist. I enjoy it very much und ich bin froh, dass wir die Fahrräder genommen haben…. Ich läschel…. Es wäre einfach nicht dasselbe gewesen im Bus…. Das Gefühl, die Natur spüren, der Regen im Gesicht, der Winde, das Rauschen des Meeres, … alles….. Im Bus hätte ich es nie so intensiv erlebt.
Wir fahren in Richtung Dun Angus, einem Ringfort am Rand hoher Klippen. Im Touristencentre am Fuß des Berges lesen wir kurz auf den Tafeln ein wenig über die Geschichte des Forts. Als wir den Aufstieg antreten, hat es aufgehört zu regnen. Es ist windig, aber es ist warm und ich genieße die Umgebung… Wir schauen aufs Meer – auf beiden Seiten! – wir schauen auf Steine, wir schauen auf Grasflächen…. Ich läschel wieder und Ronan sieht es again und meint etwas in der Art wie, dass ich in meiner eigenen Welt bin und ständig läschel…..
Oben ist es noch viel windiger, aber ebenso wunderbar…… Wir können direkt bis an den Rand der Klippen laufen. Als ich am Rand der Klippen liege, mich festhalte und nach unten schaue, direkt in die Brandung und den Wind und den Druck und die Meerluft spüre, habe ich das gleiche Gefühl, wie vor fast 6 Jahren, als ich an den Niagara Fällen stand und der Druck, der durch das Wasser entsteht, mir fast den Atem nahm…… Dieses Gefühl, was ich immer in mir trage, und hier auf dieser Insel wieder das gleiche……. So etwas kann mir keiner nehmen… und es kann keiner nachempfinden, ich kann es auch nicht beschreiben, so etwas musst Du selbst spüren…………… Es ist unglaublich.
Wir schauen uns ein wenig um im Fort, die Steinmauern haben eine interessante Struktur. Wir fotografieren viel. Dann laufen wir wieder nach unten, wir wollen noch zu den Seven Churches, strampeln einen Berg hoch, es ist anstrengend für mich, natürlich bin ich langsamer als die Jungs. Oben muss ich erstmal durchatmen – es hat wieder angefangen zu regnen. Ronan versucht sich bei mir zu entschuldigen, er meint „I’m sorry if it’s not what you expected by coming here“ … Und ich versuche ihm klar zu machen, dass ich es absolut nicht bereue, dass es wunderbar ist so wie es ist….. Den Berg wieder runterzurasen, den Wind und Regen im Gesicht – das war es wert den Berg auch hochzuradeln!
Wir fahren einen anderen Weg nach Kilronan zurück, direkt an der Küste lang, der ist auch etwas weniger hügelig. Es regnet nicht mehr, es ist nur sehr windig…. Ich läschel die ganze Zeit und erkläre Ronan wieder, dass es genauso gut ist, wie es ist und läschel und bin glücklich und sage ihm auch, dass ich happy bin und er meint: „You are the happiest German I ever met.“
Wir kommen in Kilronan an und essen bei Supermacs (sowas wie McDonalds) – ich kann es gar nicht glauben, dass die sowas auf der Insel haben!!!!!! Dann müssen die Jungs zu ihrer Fähre, ich bringe sie zum Boot, gebe Mo noch meine Mail-Adresse und dann sind sie weg und ich bin allein…… Anja allein auf Arann…..
Ich gehe zurück, gehe noch ins Touristenoffice und frage, ob Boote zu einer der anderen Inseln gehen. Sie können es nicht sagen und bitten mich am nächsten Tag wieder zu kommen. Ich laufe zum Aran Sweater Market, da ich mir schon bevor ich nach Irland kam, vorgenommen hatte so einen Pullover zu kaufen…. Ich finde im Markt auch einen schönen, allerdings gibt es ihn nicht in meiner Größe…. Ich rede mit der Verkäuferin, sie meint, man könne auch über das Internet bestellen und schreibt mir die Daten auf….. Ich schaue mich noch ein wenig um…. und dann , keine Ahnung, wie ich plötzlich darauf komme, frage ich die Verkäuferin, ob die Pullover denn auch alle auf den Inseln produziert sind und sie antwortet direkt „No, they are produced in Cork and County Clare.“ …. und ich …. kann es nicht fassen, bin sprachlos und stotter nur etwas von „lokal persons“ und die Frau meint nur, es gebe tatsächlich noch Leute auf der Insel, welche die Pullover selbst herstellen, aber sie kann mir niemanden nennen….. Und ich gehe aus dem Laden mit einer Mordsenttäuschung in mir…. Das erste Mal seit zwei Tagen, dass ich enttäuscht von etwas bin…… Ich gehe zurück ins Hostel, nehme eine richtig warme Dusche und räume mein Bett leer…. Dann schnappe ich mir meine Reiseführer und begebe mich nach unten in die Küche und den TV Room, mache mir einen Tee und treffe auf Shannon, eine Kanadierin, in meinem Alter ungefähr, die in Irland herumreist. Wir unterhalten uns nett und beschließen dann zusammen in die American Bar zu gehen, weil wir wissen, dass dort irgendwie Live Music sein soll. Ist auch, drei Brüder, der älteste vielleicht 12, spielen Akkordeon, Fiddle, Flöte, Gitarre!?, Bodhram und singen – auch auf gälisch – und es ist wirklich ganz nett. Dann gehen wir ins Hostel zurück und gehen ins Bett.
Montag, 18.08.2008
Ich wache auf, weil die Französinnen im Zimmer zeitig aufstehen, um die Fähre zu nehmen. Es ist gegen 8 Uhr und ich muzel noch ein wenig vor mich hin. Viertel nach 8 stehe ich auf, ziehe mich an und begebe mich nach unten zum Frühstück, was im Preis included ist. Shannon kommt dann auch, sie will heute die Fahrradtour machen, die ich einen Tag zuvor absolviert habe. Wir tauschen noch Emailadressen aus, dann macht sie sich auf den Weg, ich gehe nach oben und packe meinen Rucksack. Dann gehe ich nach unten und frage Marco, den Rezeptionisten des Hostels, ob er weiß, wo ich einen Aran Sweater kaufen kann, einen real Aran Sweater. Und er kann mir nicht helfen, allerdings sagt er, dass halb 11 der Pub nebenan aufmacht, dessen Besitzer sicherlich etwas weiß. Ich laufe in der Zwischenzeit etwas umher, es ist sehr still, die ganzen Touristen sind noch nicht da, …. Einsam am Pier…. Der Geruch des Meeres…….. Ich liebe es!
Marco und ich gehen zu Steve, dem Pubbesitzer, und er meint, „Ja, Mary O’Flaherty“ und zeigt mir auf der Karte, wo das ist……. und ich laufe los, brauche eine Stunde bis dahin, aber es ist schön, es ist warm, die Sonne scheint und ich laufe durch eine tolle Landschaft….. Und dann komme ich bei Mary an…. und unterhalte mich mit ihr…. und erkläre ihr, dass ich total enttäuscht war von den Pullovern unten im Dorf und ich probiere verschiedene Pullover an und finde auch einen schönen…. und sie erzählt ein wenig….. Das mit den Touristen und alles ist in den letzten fünf Jahren immer schlimmer geworden…. Ich meine zu ihr, dass ich richtig geschockt war, als ich von der Fähre kam und die Busfahrer durcheinander schrien, ob ich nicht eine Bustour machen möchte…. Richtig agressiv… und Mary meint, das die Busfahrer selbst sie ansprachen, ob sie nicht eine Bustour machen möchte, wenn sie von der Fähre kommt, obwohl Mary ja keine Unbekannte ist auf der Insel……
Ich bin glücklich und laufe strahlend nach Kilronan zurück – wiederum eine Stunde. Dann mache ich mir Mittag und treffe auf Sina, eine Deutsche, die im Hostel arbeitet…. Wir unterhalten uns ganz nett und sie beschreibt mir einen Weg zum Black Fort, einem zweiten Fort auf der Insel, wo aber kaum jemand hinkommt, weil man nicht mit dem Bus hinkommt und weil die meisten Touristen sich nur auf die ausgeschilderten Sachen konzentrieren….. Ich laufe also los, biege nach einem kleinen Strand einen Feldweg ab und laufe den Berg hoch… Der Weg ist steinig und schwer……. nein im ernst, der Weg ist wirklich voller Steine ….. Und oben laufe ich auf das Fort zu… und bis an die Klippen und….. it’s so beautiful… Just me, the waves, the cliffs and nothing else…… Nur ich, die Wellen, die Klippen….. Ich lache, ich schreie, ich jubel, ich atme……….. Und bin einfach nur glücklich…… Ich fotografiere unglaublich viel… aber das muss auch sein, hier an diesem unglaublichen Ort….. ich würde gern ewig hier bleiben…… alles ist so unbedeutsam… ich sitze da, ich laufe an den Klippen entlang….. ich denke nach… ich denke daran, was ich auf Arbeit zu tun habe, ich denke daran, was ich eigentlich noch alles nebenbei erledigen müsste……. und dann schiebe ich all das beiseite, denn es ist in dem Moment so unwichtig, alles außerhalb der Insel ist egal….. it doesn’t matter…… because es ist nur der Augenblick, der gerade zählt und ich genieße es….. ich genieße es, nur auf die Wellen zu sehen und zu atmen, zu leben…… Das Paradies auf Erden…. Der schönste Fleck, den ich in meinem Leben bisher gesehen habe…… The best place ever…….
Nach 3 Stunden wird es langsam doch ganz schön kalt und es dämmert schon ein wenig und so laufe ich dann doch wieder nach unten, auch wenn ich dort oben wirklich ewig hätte bleiben können….. Sina sitzt mit ihrer Kollegin vor dem Hostel auf der Mauer…. ich setze mich dazu… sie bietet mir ein Cider an, was ich dann auch dankend annehme ^^ Irgendwann kochen wir…. die Soße sieht lecker aus, dann passiert das Missgeschick: Als Sina das Salz nimmt, geht der Deckel ab … und natürlich kommt viel zu viel Salz in die Soße….. Valerio – ein mit Sina und Marco befreundeter Italiener, der im Aran Sweater Market arbeitet – kommt auch noch vorbei und versucht die Soße zu retten – vergeblich! Am Ende ist die Suppe extrem scharf, salzig und knoblauchig….. Wir trinken noch Rotwein und reden und reden und es ist um 2 als ich ins Bett gehe… vorher gebe ich Sina noch meine Emailadresse. Oben wecke ich alle im Zimmer auf, kann meine Sachen nicht mehr packen, finde meinen Wecker nicht und die eine Amerikanerin stellt für mich ihren….. Ich falle totmüde ins Bett.
Dienstag, 19.08.2008
Um 7 klingelt der Wecker, ich stehe auf und mache mich fertig, packe meine Sachen und gehe kurz vor 8 nach unten. Um 8 wird die Küche aufgemacht. Ich stecke die Batterie meiner Kamera an die Steckdose. Ich schmiere mir schnell mein Baguette, würge mir noch Toast hinunter und laufe los. Ich will auf die Fähre und die meinen „Right boat, wrong ticket“ …. es ist die andere Firma… und ich Tollpatsch habe mir 8.30 Uhr als Uhrzeit eingeprägt gehabt, meine Company ist aber schon um 8 gefahren…… Ich stehe da…. und dann meint einer: „Komm schnell rauf“ … und nimmt mein Ticket… und ich sitze in der Fähre…… und denke nach…. und plötzlich…. fällt mir meine Batterie wieder ein….. ich renne los…… und am Ende des Piers denke ich mir: Warum rennst du eigentlich? Warum hast du es so eilig? Ist doch egal, it doesn’t matter!!!!!! Und schlender gemütlich zum Hostel zurück….. Oben auf der Mauer sitzt Valerio…. und ich zucke nur die Schultern und meine: Meine Batterie steckt noch am Strom. Und oben aus dem Fenster guckt Marco und schaut mich fragend an und ich erkläre dasselbe…. und er lacht….. Ich gehe in den Aufenthaltsraum, stelle meine Sachen ab und mache mir eine warme Milch – ich habe ganz schöne Halsschmerzen, deshalb. Ich gehe nach draußen und setze mich zu Valerio auf die Mauer…… und es ist wunderbar. Auf den kleinen Hafen schauen, die Ruhe (keine Touristen!), das Meer……. Immernoch alles so unbedeutsam……. Und etwas weiter draußen sehe ich die Fähre schippern und ich wunder mich über mich selbst…. die Planvolle, die immer doppelt checkt, wann denn nun die Verkehrsmittel starten……. und gerade ich…. verpasse die Fähre, vergesse die Batterie……. Ich frage mich, ob das ein Zeichen ist……… Vielleicht macht das die Insel mit dir, dass es egal ist, ob du nun morgens fährst oder erst mittags……
Als Marco später wieder in der Küche ist, meint er zu mir, dass er glaubt, ich will gar nicht gehen………. Ich lache nur und denke: Eigentlich hat er Recht.
So sitze ich abwechselnd auf der Mauer und im TV-Raum und trinke Tee und schaue aufs Meer und genieße die Sonne und erfreue mich an meinem Aran Sweater, den ich an habe, und freue mich überhaupt über alles…… ich läschle und bin glücklich.
Um 12 Uhr legt die Fähre ab. Auch diese Überfahrt ist wundervoll und gleichzeitig von starker Melancholie geprägt. Ständig schaue ich zurück zur Insel und will am liebsten, dass das Schiff wieder umdreht. In Rossaveal steige ich dann in den Bus und bin froh, dass keine Musik läuft. Ich denke nach und bin traurig, ich sehe die Landschaft, doch etwas in mir……. will zurück, zurück an diesen wunderbaren Ort so weit im Westen Europas, entfernt von all dem, was manchmal Nerven raubt…… In Galway gehe ich ins City Museum, aber kann mich nicht so richtig konzentrieren, denn ich bin sehr müde…. Ich laufe hin und her…. dann gehe zum Eyre Square und stolper über das kleine Touristenoffice dort. Ich frage, was ich innerhalb von 2 Stunden noch per Fuß erreichen kann und sie erklärt mir, wo ich das Castle finde, die Kathedrale und Nora Barnacles Haus…… Ich laufe zu Lynchs Castle und stelle fest, dass ich schon mehrere Male daran vorbeigelaufen bin… Heute ist eine AIB-Bank darin, darum war es mir gar nicht so aufgefallen…… dann laufe ich in eine kleine Gasse und finde Nora Barnacles Haus, total grau und unscheinbar, nur die blaue Tür sticht hervor….. Nora Barnacle war die Frau von James Joyce…… Dann laufe ich zur Kathedrale….. Sie ist zwar längst nicht so beeindruckend wie die in Fourvière in Lyon, wo ich im letzten Jahr war, aber sie ist auch schön….. die Orgel ist groß…….. dann laufe ich auf den Ausgang zu… und sehe zu meiner Linken die Kerzen…… und irgendwie – ich weiß nicht warum, ich weiß auch nicht, warum gerade in Galway in Irland – aber ich muss an Herrn Fischer, meinen ehemaligen Kunstlehrer, denken, der letztes Jahr im August gestorben ist……. und ich zünde eine Kerze an…… und stelle sie auf einen der Ständer…. und muss auf einmal weinen und setze mich kurz und weine und weine………. Und als ich aufhöre zu weinen, gehe ich nach draußen und begebe mich zurück und gehe zum großen Touristenoffice, wo ich meinen Evaluationsbogen abgebe und nach einer Fotoausstellung im Corbett Court frage, die mir Ronan per SMS noch empfohlen hatte….. Leider finde ich sie nicht und setze mich dann geschafft am Eyre Square auf eine Park Bank und warte auf meinen Zug……
Ich sitze im Zug…. ich will eigentlich schlafen, weil ich extrem müde bin…… Aber zwei Spanier setzen sich neben mich und ich unterhalte mich mit ihnen….. Antonio heißt einer von ihnen, Rodrigo der andere…….. wir unterhalten uns sehr nett….. und als wir in Dublin aussteigen und ich dann doch einen Bus nehmen will, überlege ich noch, ob ich ihnen meine Emailadresse gebe, tue es nicht… und sie sagen auch nichts weiter außer tschüss…… mmmh… hinterher ärgere ich mich ein bisschen…… Ich laufe an der Liffey entlang, steige dann in einen Bus zur O’Connell Street, steige dort aus, laufe zu meiner Haltestelle und erwische noch den 21.30 Uhr Bus….. 22.30 bin ich zuhause und falle ins Bett…….. ich strahle, bin glücklich und schlafe läschelnd ein.