Ich bin nicht sicher,
was ich dir sagen soll
über Dublin;
ich würde dir ja doch nur
eine Geschichte über mich selbst erzählen:
Es wäre eine Reportage
über mich mit leuchtenden Augen
durch die Straßen laufend,
auf denen der Verkehr andersherum trottet,
ich am Ufer der Liffey,
wie ich die Lichter betrachte,
die sich im Fluss spiegeln,
ich am Bahnhof,
wie ich fasziniert
die gälischen Ansagen zu verstehen suche,
ich auf dem Rad in Richtung Meer
und immer mehr Zuversicht atmend,
ich – einschlafend – die Stille
mit Genuss aufsaugend;
Ich, wie ich am Morgen strahlend aufspringe
und wieder aufs Wasser hinausblicke,
wie ich mich mutig in Aufgaben stürze
und vergnügt der Stadt zeige:
Ich bin hier
und wie ich erstaunt feststelle,
dass nur das zählt;
Wie ich die Menschen
schätzen lerne
und wie ich ihnen
um den Hals fallen will,
um nur ein kleines bisschen Freude
mit ihnen zu teilen;
Und wie Dankbarkeit mich ausfüllt,
die ich nicht anders ausdrücken kann
als mit meinen ehrlichsten Tränen;
Und wie ich dort
in der Fremde,
die mein zu Hause ist,
letztendlich in mir selbst rasten kann.